Was soll das?

Mein 30. Geburtstag stand an und anders als die meisten Frauen freute ich mich darüber. Waren die 20er eine Zeit mit viel Tränen und Kummer, so versprach ich mir von den 30ern eine bessere Zukunft. Am Vorabend meines 30. Geburtstages saß ich also mit einem Glas Rotwein auf meinem Balkon, lies die 20er Revuepassieren, dachte an den nächsten Tag, wo die Umschulung beginnen sollte und sagte leise zu mir „Gott sei Dank sind die 20er vorbei – welcome 30er!“ Die 30er sollten ein Start für einen Neuanfang sein – nur leider wusste ich nicht, dass auch mein Stoffwechsel schon in den Startlöchern saß und sich eifrig die Hände rieb…… :hae:

Anfangs war alles recht normal und mir fiel nichts auf. Zu der Umschulung gehörte auch kostenloses Essen in einer benachbarten Kantine und der Duft der heißen Marzipan-Crossaints lockte mich regelmäßig. :sabber: Das war ja auch früher nie ein Problem und so machte ich mir da auch erstmal keine Gedanken, dass das Auswirkungen haben könnte. Erst als die Hosen immer enger wurden, merkte ich, dass was schief läuft. Natürlich schob ich es auf die Crossaints und auf die Tatsache, dass ich nicht mehr körperlich arbeitete. Ist Verdrängung nicht eine schöne Sache?

Warum Verdrängung? Na, wenn ich früher nicht zunahm, egal ob bei sitzender Tätigkeit oder bei körperlicher Belastung, dann hätte es mich stutzig machen MÜSSEN dass ich nun zunahm – tat es aber nicht :ochnee:

Ich stellte die Crossaint ein und ich nahm nicht mehr so rasend schnell zu. Mangels Waage bemerkte ich aber die schleichende Zunahme nicht gleich. Ich war nun erstmal wieder bei 58 Kilo und tröstete mich mit dem Gedanken, dass das schon wieder wird und Hauptsache, ich komme nicht über meine „magische Hürde“ von 60 Kilo. Das diese bereits am Überschreiten war, wusste ich nicht………

Nach der Ausbildung wusste ich es aber – ich war bei 61 Kilo und ich nahm mir vor, wenigstens wieder unter die 60 zu kommen, doch ganz gleich was ich auch versuchte, es ging nicht runter sondern weiter rauf. :hae:

2008 wog ich dann bereits 63 Kilo und ich sagte mir, dass es nun aber wirklich gut sein müsste. Ich achtete etwas mehr darauf, nicht ganz so viel zu essen – was mein Körper mit einem Schulterzucken zur Kenntnis nahm, ihn aber nicht wirklich interessierte. Die Zuhnahme ging schleichend weiter und ich fing an Waagen zu vermeiden – ich wollte das nicht sehen :oehm:

Als ich dann bei 68 Kilo war, wollte ich was unternehmen – ich beschloss nun ernsthaft von der Cola los zu kommen und schaffte es sogar! Ich trank tagsüber im Büro ungesüßten Tee und Kaffee und zu Hause Mineralwasser mit einem kleinen Schuss Sirup. Nun musste ich doch endlich abnehmen, schließlich weiß doch jeder wie viele Kalorien und Zucker Cola anthält und wenn die nun wegfallen, dann MUSSTE es sich doch positiv auf mein Gewicht auswirken – nicht wahr? Pustekuchen!

Frsutriert schrieb ich einen Artikel auf meinem Blog, wo ich mich so richtig darüber ausjammerte, dass ich trotz der Umstellung immer weiter zunahm und dann kam Kathi……………

2 Gedanken zu „Was soll das?&8220;

    1. Oooch, es ergibt sich halt immer so ein schöner Übergang für den nächsten Artikel. Sonst würde der einzelne Artikel ja viel zu lang werden :pfeiff:

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