Los gehts…

Am Anfang wollte ich euch unbedingt noch diese Grafik zeigen. Sie ist aus dem fddb-Tagebuch und beim iPhone ist noch diese Grafik möglich. Eine Grafik, die mir auch heute noch ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubert :smile:

Aber gut, zurück zum Thema…..

Wir fingen also mit dem Selbstversuch an – 14 Tage war das Anfangsziel. Lebensmittel wurden keine abgegeben, da wir ja noch nicht wussten, ob wir das wirklich dauerhaft „durchhalten“ würden und ich bin ja nicht Rockefeller. Aber nun stand ich vor der großen Frage „Was soll ich denn jetzt kochen?“

Da ich schon die ganze Zeit frisch kochte, hatte ich genug Rezepte im Kopf – doch da waren immer Nudeln, Reis, Gnoccis etc. mit dabei und nun stand ich da und wusste echt nicht was ich machen soll. :wiejetzt:

Unsere Rettung war das lchf-Forum und so stöberte ich durch die ganzen Rezepte, wie ein Schüler der gerade erst das Gebiet des Kochens kennenlernt. Auch wenn die reinen LCHF-ler Nachbauten eigentlich ablehnten, waren diese es, die mich überhaupt dazu ermutigten – ohne Nachbauten hätte ich den Start wahrscheinlich als Bruchlandung beendet. :pfeiff:

Schatzi und ich kicherten oft wie kleine Kinder, wenn wir überlegten, wo wir noch ein zusätliches Stück Butter unterbringen konnten. Denn Tatsache ist – egal für wie „unbeeinflussbar“ man sich auch hält – es erschien uns immer noch absolut unglaublich, dass man mit so viel Fett abnehmen kann.

Und genau das war auch der Grund warum eine neue Waage einzog. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt zwei Stück – einmal elektronisch, einmal eine einfache. Beide zeigte völlig verschiedene Werte an und so flogen beide in den Müll und eine neue zog ein, die dann DIE Waage sein sollte. Bei dem Fettverbrauch wollte ich unbedingt kontrollieren, ob ich auch wirklich nicht zunahm. Der Kopf braucht halt eine ganze Weile, bis er umdenkt. :jaja:

Entzugserscheinungen, wie ich sie bei dem Cola-Entzug hatte (Migräneartige Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen etc.) blieben aus. Mir fiel nur auf, dass ich anfangs deutlich weniger schlief. Was uns so richtig überraschte war, dass wir überhaupt kein Verlangen nach den „falschen“ Lebensmitteln in unserem Schrank hatten. Da lagen Mon Cheri neben den Paranüssen die wir zum Auffetten benutzten. Und die Mon Cheri lockten uns überhaupt nicht, genauso wenig wie die Spaghettis und der Reis im Vorratschrank. Ferner stellten wir schon nach 10 Tagen folgendes fest (Kopie aus dem alten Artikel):

„Aufgefallen ist uns (also auch Schatzi) dass:

1. wir kein „Suppenkoma“ mehr nach dem Essen haben
2. wir uns im allgemeinem besser fühlen
3. keinen Appetit auf Süßes haben
4. nicht mehr ständig zwischendurch was „knuspern“

Um es mit Rays Worten zu sagen: Das war „unfucking-fassbar“ :woohoo:

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt – also nach nur 10 Tagen!!! – bereits 2,1 Kilo abgenommen, wir hatten gerade den „Energiekick“ denn man bekommt und somit deutlich Hummeln im Hintern. Wir waren uns beide einig, dass es keinerlei Überlegung mehr bedurfte – LCHF sollte dauerhaft unser Weg werden! :cool:

2 Gedanken zu „Los gehts…&8220;

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