Fettfasten – meine Gedanken dazu

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass es sich hierbei nur um meine Gedanken dazu handelt. Jeder muss für sich selbst entscheiden was er tut und jeder muss auf seinen eigenen Körper hören! 

So, das war das Wort zum Dienstag ?

Fettfasten – über dieses Wort stolpert man immer häufiger in den Foren und FB-Gruppen. Für die, die davon noch nie gehört haben, gebe ich mal eine grobe (!) Zusammenfassung:

1000 Kalorien am Tag für 2-5 Tage

Davon 90% Fett und der Rest Eiweiß und Kohlenhydrate 

Ich habe dazu gut 1 Stunde Bericht und Erfahrungen gelesen und mein persönliches Fazit: Russisches Roulette!

Nicht nur das der Kalorienbedarf viel zu gering ist, selbst wenn man in der Zeit nur im Bett liegen bleiben würde, es besteht auch eine sehr große Wahrscheinlichkeit von einem JoJo-Effekt vom allerfeinsten.

Ja, mit diesem Defizit würde wohl jeder schnelle Erfolge auf der Waage sehen, aber sobald man wieder in den „normalen“ Modus übergeht, haut es mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder drauf, denn wirklich satt wird man bei 1000 Kcal nicht. Der Körper gerät -je nach Stoffwechsel – im Achterbahntempo in den Hungermodus.

Deshalb geht Fettfasten eh nur über einen kurzen Zeitraum und man darf die Zeit nicht vergessen in der man langsam wieder „aufstockt“ mit den Kcal.

Wenn ich mir nun vorstelle, dass ich mit meinem Blutdruck von 90/60 so eine Hungerkur durchziehen würde, dann könnte ich vermutlich noch nicht mal mehr alleine auf die Toilette gehen.

Mal abgesehen vom Kreislauf kommt noch der Eiweißmangel hinzu, was für die Muskulatur meiner Meinung nach auch nicht besonders gut sein kann.

Eigentlich sollte Fettfasten wie im LCHF-Forum von Nordkäppchen erwähnt, nur als Test genutzt werden wenn man noch gar nicht abgenommen hat, trotz strengster ketogener Ernährung (Link zum Post LCHF )

Viele nutzen es aber eher, weil sie ein Plateau haben und frustriert sind weil es scheinbar nicht weiter geht. Für mich ist es durchaus verständlich das man Frust bekommt und vielleicht sogar etwas „Angst“ für immer nun festzustecken. Schließlich mache ich seit Januar wieder stricktes LCHF und die Bodenschlampe lacht mich aus, während das Körperfett mit fettem Grinsen und erhobenen Mittelfingern Boogie tanzt ?

Entscheidender finde ich allerdings die Tatsache, dass man kaum etwas über das „danach“ erfährt. Es wird viel über den Erfolg berichtet, aber kaum einer sagt/ schreibt wie es danach weiter ging. Nur ab und zu kann man zwischen den Zeilen lesen, dass es wohl keine dauerhafte Auswirkung bzw. Effekt gebracht hat. Selten liest man sowas wie „juchhuu, jetzt geht es auch endlich wieder mit der normalen Ketose weiter abwärts mit dem Gewicht. Der Kick mit Fettfasten war eine tolle Sache “

MEIN Fazit:

Fettfasten gehört für mich auf die Liste der Crash-Diäten wie z.B. Kohldiät etc. Schnelle und kurzfristige Erfolge mit wenig Nachhaltigkeit.

Mir persönlich sind die Risiken solcher Radikalkuren einfach zu hoch, meine Gesundheit ist mir da einfach zu wichtig und die Angst am Ende noch mehr wieder drauf zu haben ist zu groß ?

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