Chaos-Blog

Die Welt ist bunt…

25. März 2018
von Petra
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Achtung – belangloses Geschwubbel

Wer jetzt allen ernstes erwartet hat, hier regelmäßig hochtrabende Gedankenergüsse von mir zu erleben, den werde ich wohl enttäuschen müssen. Bin ja schließlich keine Journalistin oder sowas

Wobei ich ja zugeben muss, dass ich schon noch gerne mein Geschwubbel zum Diesel-Skandal von mir geben würde. Aber zugegeben….. viele Gedanken dazu, aber ich weiß nicht, wie ich das hier „zu Papier“ bringen soll. Nun ja, aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Statt dessen gebe ich euch mal so einen kurzen Überblick, was seit Stewies Abschied sonst noch so los war….

Urlaub 2017:

Letzten Sommer gab es mal wieder einen Urlaub am Meer – genauer in Büsum. Ich wollte so gerne mal eine Wattwanderung mitmachen und wir hatten sehr viel Glück ein besonderes Hotel zu finden – ein 50er Jahre Hotel, nur wenige Meter vom Strand

Es war wirklich bezaubernd und wir waren auch viel unterwegs

Überschattet wurde der Urlaub natürlich auch von der Trauer, aber wir waren auch irgendwie froh, erstmal von zuhause weg zu sein und Abstand zu gewinnen.

Ernährung:

Joa, immer noch Low Carb, allerdings etwas entspannter. Nachdem mir irgendwann die Ideen ausgingen und wir einiges einfach nicht mehr sehen konnten, haben wir uns Anfang 2018 dazu entschieden auf moderates Low Carb umzusteigen. Es ist jetzt eine Mischung aus Low Carb, Logi und Glyx und wir kommen super damit klar.

Da wir ja genug abgenommen haben, ist das nun so völlig ok, denn außerdem……

Sport:

Bäh, Pfui! Wir tuen es wirklich! Wenn das Wetter mitspielt, Walken wir seit dem letzten Sommer. Außerdem gehen wir nun regelmäßig seit Anfang des Jahres in ein Sportstudio, was sich auf Reha spezialisiert hat. Also der Altersdurchschnitt liegt so bei 57 Jahren. Das kosten zwar doppelt so viel wie ein normales Sportstudio, aber das Angebot, die Betreuung und die Kurse sind einfach super. Es macht richtig Spaß und neben ordentlichem Muskelaufbau, mache ich 1x in der Woche bei der Rückengymnastik mit, was meiner Skoliose gut tut. Der Kurs ist lustig – anstrengend, aber es gibt auch viel zu lachen.

Ansonsten gibt es eigentlich nichts extra erwähnenswertes, dieses Wochenende stand ganz im Zeichen des Frühjahrsputzes inkl. Fenster und Fahrrad (Vorbereitung ist alles) und das Thema Seife wird ja noch mal ein ganz eigener Artikel.

24. März 2018
von Petra
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All you need is….Plastik

Yeahhhh…. – oder auch nicht

Erst einmal meinen herzlichen Dank an Welt.de, das sie mir zu meinem heutigen Thema sogar einen passenden Artikel geben, auf den ich hinweisen kann. Denn hier geht es genau um das Thema Plastik und die erschreckende Erkenntnis, dass das Ausmaß 4x größer ist, als bisher angenommen.

Die Frage, die man sich zuerst einmal stellen muss ist: Brauchen wir wirklich Plastik? Ich sage ja, ganz ohne geht es einfach nicht. Gefallen tut es mir auch nicht, aber Plastik hat auch dafür gesorgt, dass Lebensmittel länger haltbar sind und besser gelagert werden können. Die Frage ist also eher, wann ist Plastik sinnvoll und wann ist es einfach nur lächerlich?

Es gibt Bereiche, auf die ich nicht verzichten mag. So bevorzuge ich generell tiefgefrohrenen Rosenkohl oder Erbsen. Hält sich nicht nur länger, schmeckt nicht nur besser, sondern auch die Vitamine bleiben erhalten. Anders als bei dem zerkochten (und oft mit Zucker verpanschten) Konserven oder dem schlaffen frischen Rosenkohl. Feldsalat ist grenzwertig – da würden z.B. auch Papiertüten super gehen um sich losen Salat mitzunehmen. Bietet nur leider keiner an. Ansonsten kaufe ich aber prinzipiell eher frisches Gemüse im Supermarkt oder Diskounter.

Nicht jeder hat einen Bauern um die Ecke und nicht jeder kann es sich leisten jeden Tag im Bio-Laden einzukaufen. Allein schon unsere Ernährung (Low Carb) lässt generell die Lebensmittelkosten in unserem Zwei-Personen-Haushalt abnormal erscheinen. Alles aus dem Bio-Laden würde uns finanziell regelrecht ruinieren!

Ärgern tut es mich aber wirklich, wenn ich durch die Obst- und Gemüseabteilung der Supermärkte gehe. Viele tönen groß und stolz, dass sie an den Kassen keine Plastiktüten mehr verkaufen (löblich), aber in der Obst- und Gemüseabteilung gibt es nur diese verdammten Plastiktüten (nicht löblich). Wenn an der Kasse direkt gewogen wird (löblich), kommen die Lebensmittel einzeln in meinen Korb, auch wenn die Kassiererin dann vielleicht mal die selben Apfelsorte in zwei Teilen abwiegen muss. Aber leider geht das nicht überall so – bei Kaufland z.B. muss man als Kunde sein frisches Obst und Gemüse selber abwiegen (nicht löblich) und einen Aufkleber draufpappen. Wenn meine Wahl groß genug ist, wiege ich wirklich jedes Teil einzeln ab – das ist mir dann völlig schnuppe ob die mich für einen Öko-Freak halten oder nicht. Wenn ich wirklich mal gezwungen bin, diese Beutelchen zu benutzen, dann lass ich sie nach dem Bezahlen im Laden.

Das mache ich eh mittlerweile, denn wenn ich z.B. sehe, dass Suppengemüse in Plastikschalen verschweißt sind, anstatt einfach mit Gummi zusammengehalten, dann packe ich das ebenso aus, wie jedes andere Gemüse, was meiner Meinung nach keine Plastikverpackung benötigt. Genauso wie Salatgurken! Wann hat eigentlich dieser Unsinn angefangen, dass man jeder verd*** Gurke in Plastik einschweißen muss?  Irgendwie erliege ich der irrigen Annahme, dass es vielleicht die Läden zum Umdenken bewegt, wenn sie die Berge an Plastik selber entsorgen müssen und das nicht bei mir zuhause in der gelben Tonne verschwindet.

Bei dem REWE zu dem ich öfters hingehe, habe ich das auch mal gesagt. Ich habe gefragt, warum man beim Obst und Gemüse denn nicht Papiertüten anbietet. Dafür wäre ich sogar bereit 0,05 – 0,10 € zu zahlen, hauptsache nicht mehr diese Plastiktüten. Die Kassiererin fand das auch doof und meinte, sie würde es mal ihrer Filialleitung vorschlagen. Na ja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Klar weiß ich, dass ich nicht die Welt retten kann, aber im Kleinen kann ich zumindest versuchen, meinen Verbrauch (freiwillig und unfreiwillig) zu veringern.

So habe ich z.B. immer eine Einkaufstasche in meiner Handtasche und einen richtigen Einkaufskorb im Auto. Wir benutzen daheim für unsere tägliche Hygiene Seifen (auch aus anderen Gründen, aber das wird mal ein eigener Artikel), ich versuche frische Lebensmittel lose zu kaufen und habe einen Thermobecher und eine Thermoflasche für unterwegs. Damit bin ich weiß Gott noch nicht qualifiziert für Greenpeace, aber auch die kleinen Dinge können schon einiges bewirken.

Deshalb rufe ich jetzt hier mal zur Revulotion auf: Lasst (soweit es geht) den ganzen unsinnigen Plastikmüll in den Läden zurück!

 

23. März 2018
von Petra
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„Ene, Mene, Meck…..

….deine Meinung interessiert einen Dreck“

Ungefähr so könnte man beschreiben, wie sich der Umgangston innerhalb des Internets verändert hat. Gab es zunächst noch öfters sachliche Diskusionen zu bestimmten Themen, wird es in bestimmten Bereichen immer weniger. Statt dessen wurde die Welt schwarz-weiß und jeder schreit mit Vorliebe „Meinungsfreiheit“. *heul-schluchz*

Die Frage ist aber doch, was ist überhaupt Meinungsfreiheit? Persönliche Beleidigungen jedenfalls nicht. Wenn man eine Meinung hat und diese Vertritt, dann ist das ok. Aber wer kann denn über einen Menschen urteilen nur anhand von ein paar Kommentaren? Wie leicht sind eben jene Kommentare falsch zu verstehen, wenn der Schreiber nicht weiß, wie er sich bzw. seine Gedanken „politisch korrekt“ und für alle verständlich formulieren kann.

Jeder kennt es doch aus seinem Alltag – man sagt etwas und das Gegenüber versteht aber was anderes. Kommunikation beginnt oft mit einem Missverständnis, sagte mal ein Dozent zu uns und das ist so. Also warum kann man nicht nachfragen? Gut, es gibt Fälle, wo man sich das Nachfragen auch wirklich sparen kann, aber selbst wenn man die Meinung eines anderen nicht gut findet, muss man denn dann gleich persönlich werden?

Wie wäre es statt mit „du linksversifftes Antifa-Schwein“ oder „braunes Dreckspack“ mal mit „Ok, ich finde deine Ansicht nicht gut, aber erklär mir doch mal, warum du so denkst?“

Warum kann man sich nicht für sozial Benachteiligte einsetzen, ohne gleich „Linksverbogen“ zu sein? Oder warum darf man die Flüchtlingspolitik nicht kritisieren ohne gleich unterstellt zu bekommen ein „A*F*D-Wähler “ zu sein?

Die Welt ist nicht nur aufgeteilt in zwei Lager, Menschen sind vielschichtiger und komplexer. Anscheinend gerät das aber immer mehr in den Hintergrund. Es wird gleich gepöbelt, beschimpft und in Schubladen gesteckt. Okay, das ist nicht wirklich neu, es wird halt nur immer deutlicher dank der Anonymität des Internets.

Haben sich die Stammtischbrüller früher noch zurückgehalten, um eine Kneipenschlägerei zu vermeiden, so kann man nun munter fröhlich all seinen Schwachsinn im Netz anonym von sich geben.

Zugegeben, manchmal ist es wirklich schwer sich zurück zu halten. Da versucht man etwas zu erklären und man merkt deutlich, dass der andere einfach nicht versteht oder verstehen will, bis man irgendwann entnervt aufgibt, weil man keine Lust mehr hat sich ständig zu wiederholen. Geht mir auch oft genug so.

Beispiel jetzt mein Löschen von FB – ich weiß nicht, wie oft ich da gesagt habe, dass ich WEIß das meine Daten auch so ständig im Internet gesammelt werden und dass das für mich auch okay ist. Trotzdem wurde ich mehrfach darauf hingewiesen, dass meine Daten auch so im Internet gesammelt werden. Ähm….ja…..

Da ist es nicht immer einfach, nicht zickig oder sarkastisch zu werden. Aber deswegen würde ich niemanden beschimpfen oder persönlich beleidigen. Warum auch? Entweder hatte ich mich nicht verständlich genug ausgedrückt (was bei mir durchaus vorkommt), oder aber, es wurde wirklich „überlesen“.

Womit wir auch bei einem weiteren Punkt sind:

Wie wäre es denn mal, wenn man einfach die Meinung des anderen akzeptiert? Man muss sie nicht gutheißen, aber man kann akzeptieren, dass der andere aktuell so denkt. Erst Recht, wenn man merkt, dass der Mensch zu dem Zeitpunkt nicht offen ist für Gegenargumente. Warum versucht man ständig anderen seine Meinung aufzuzwingen? Wer sagt denn, dass die eigene Meinung die wirklich richtige ist? Im Laufe meines Lebens bin ich schon öfters eines besseren belehrt worden und habe meine eigene Meinung überdacht. Sowas nennt man „persönliche Entwicklung“ und das sollte man auch jedem zugestehen. Dazu habe ich mal ein schönes Zitat von Konrad Adenauer gelesen:

Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, nichts hindert mich weiser zu werden

in diesem Sinne……..

22. März 2018
von Petra
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der sozial-gesellschaftliche Selbstmord (?)

Jeder kennt Facebook, aber nicht jeder nutzt es auch. Jeder kennt WhatsApp und hier sieht es gleich ganz anders aus. Wenn man sagt, man hat kein Facebook, dann ist das ja  noch okay, aber bei WhatsApp? Oha! Wie kann man nur?!

Nun, ich bin sogar jetzt soweit, dass ich beides jahrelang genutzt habe und es nun wage beidem den Rücken zuzuwenden. Das kommt einem gesellschaftlichen Selbstmord nahe…….

Seien wir ehrlich – Facebook ist nicht schlecht. Vieles was durch FB möglich ist, ist sogar toll. Anders als beim Blog, kann man hier alle „Freunde“ und Freunde erzählen, was man gerade so denkt, was man mag oder einfach nur schöne Bilder zeigen. Reaktionen gibt es umsonst und es ergeben sich auch hin und wieder schnelle Diskussionen. Man findet in den Gruppen Gleichgesinnte zu verschiedenen Themen und muss sich dafür nicht durch hunderte Seiten Blogs durchklicken. Sogar mit Unternehmen kann man auf diese Art schnell und direkt Probleme klären über einen Chat (z.B. DHL – wo bleibt mein Paket?). Man bekommt mit, wo welche Veranstaltungen statt finden und man hat wieder Kontakt zu Freunden aus der Schulzeit, von denen man sonst nie mehr was gehört hätte, weil es die meisten in alle Winde verstreut hat. Man hat das Gefühl dabei zu sein, am Leben der anderen teilzuhaben.

Und genau hier fängt es schon an mit dem Problem, warum viele über FB meckern, aber letztlich doch da bleiben.

Man könnte darüber lachen, wenn es nicht eigentlich traurig wäre. Letztendlich haben viele Angst vor dem sozial-gesellschaftlichen Tod. Denn nicht jeder, mit dem man auf FB befreundet ist, würde auch ohne FB mit einem in Kontakt bleiben. Und seien wir doch mal ehrlich – wer schickt denn bitteschön unaufgefordert eine SMS zu jemanden mit Inhalten wie „Hey, bin gerade im Tierpark und es ist voll schönes Wetter – guck mal das Foto!“ Macht keiner – niemals!

Die Leute haben Angst vor dem Verlust all dieser Kontakte, denn wenn man sagt, man geht zu Twitter oder so, dann zieht kaum einer mit. Die Tatsache ist nunmal, dass man manchen dieser Freunde eben nicht so wichtig ist, dass sie 2 MB Speicherplatz für eine andere App investieren, dass es ihnen einfach zu umständlich ist, nur für die Kapriolen einer einzelnen Person die Zeit aufzuwenden, auch noch auf anderen Sozial-Media Plattformen zu schauen. Und das ist die 2. große Angst – die Wahrheit erkennen zu müssen.

Richtig schwierig wird es ja dann auch noch, wenn man sagt, dass man WhatsApp auch rauswirft. OHA! Also bitte….

Ich hatte WhatsApp schon einmal von meinem Handy entfernt und letztlich habe ich mich dann genau diesem Druck gebeugt und wieder installiert. Mein Vorschlag auf Threema zu wechseln wurde ignoriert  schließlich kostet die App einmalig ca. 2,00 € und das geht ja mal garnicht!

Jetzt habe ich Signal dazu gefunden und ich freue mich wirklich wie Bolle, dass da jetzt einige mitziehen und die App für mich installiert haben. (nur mal so am Rande)

Jetzt sage ich aber auch viel positives über FB, also warum jag ich FB und seine Kinderchen morgen zum Teufel fragt ihr euch?

Nun, dass ist einfach erklärt:

Ich bin nicht im Brunnen aufgewachsen, also weiß ich, dass alles was ich im Netz mache, Spuren hinterlässt. Das meine Daten gesammelt und entsprechend verarbeitet werden. Da ich auch kein Alu-Hutträger bin, sah ich es auch nicht so eng, schließlich habe ich ja auch Payback und Kundenkarten, habe eine Amazon-App, nutze Google etc. Ich bin da nun wirklich nicht paranoid. (Dieser Teil wurde Fett geschrieben, da er anscheinend von einigen Menschen überlesen wird, wie ich auf FB in den Kommentaren mitbekomme)

ABER…. wenn mein Mann auf seinen Computer – den ich nie nutze – nach Hotels auf Büsum sucht, wir uns darüber unterhalten und ich daraufhin auf FB Werbung von Hotels in Büsum bekomme, dann irritiert mich das.

Wenn ich meine o2-App benutze oder sonst irgendeine und ich erhalte dann genau davon Werbung auf FB, dann macht mich das noch stutziger. Wenn ich dann noch lese, dass eine Zeitung einen Test gemacht hat, weil ihnen das ebenfalls aufgefallen ist und dieser Test das selbe sagt wie ich, dann fängt das gelbe Lämpchen an zu leuchten.

Gestern Abend war dann bei mir entgültig Feierabend, als mein Mann über sein Handy einen Bericht über Magnesium-Öl las und wir uns darüber auf dem Sofa (!) unterhielten und ich dann 30 Minuten später auf FB eine Werbung für Magnesium-Öl bekam. Da ich zuhause selten beim Handy das WLAN nutze, kann man es auch nicht einfach mit der IP erklären. Also was ist das? Hört FB mit? Das FB Daten sammelt ist klar, aber die Art an Informationen zu kommen, die ist mir ehrlich gesagt nicht so ganz klar.

Ja ja, ich weiß, kann man nicht beweisen. Aber ein ungutes Gefühl ist nun halt da und wenn ich Hemmungen bekomme, mit Menschen richtige Unterhaltungen in Gegenwart meines Handys zu führen, dann ist schluss mit Lustig.

Dieser Vorwurf ist scheinbar nicht neu, wie meine Recherce im Internet ergab. Man kann es nicht beweisen und FB streitet es ab. Somit bleibt nur das eigene Gefühl und das ist für mich letztendlich ausschlaggebend.

Viele Menschen, die ich erst über FB wiedergefunden bzw. „kennengelernt“ habe, werden mit dem Löschen von FB aus meinem Leben wieder verschwinden. Einige werden bleiben….. wie viele wird sich zeigen. Aber nur aus Angst davor weiterhin Programme zu behalten, die man eigentlich gar nicht mehr will, ist auch kein Weg.

Wie man als Kind so oft zu hören bekam: „Wenn andere von ner Brücke springen – springst du dann hinterher?“ Meine Antwort lautet: „Jetzt nicht mehr:poeh:

 

 

19. November 2017
von Petra
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Ich habe es getan… 

…. und habe mich nun für ein Sony Handy entschieden. Schatzi und ich hatten jetzt sehr lange ein iPhone. Da sich aber unsere Bedürfnisse bei den Funktionen geändert hat und wir beide nicht eingesehen haben 900 € oder mehr für ein Handy auszugeben, haben wir nun dem ? den Stiel ausgereift ?

Gelandet sind wir nun beim Xperia Xa1 ultra. Klar, ist jetzt erst mal wieder eine Umstellung, aber wenn man, wie ich, eigentlich alles nur noch űbers Handy macht, geht nichts űbers ein großes Display und jede Menge Speicherplatz ?

Samsung war keine Alternative, da die Geräte preislich sich kaum noch vom ? unterscheiden. Außerdem ist das Sony aktuell das einzige Gerät mit diesem riesigen Display, der Megapixel bei der Kamera und der Akku ist ok. Einen besseren Akku hätte das Huawei 10light, aber irgendwie gefiel uns das Display und der Menűaufbau beim Sony besser. 

Mal sehen, wie glücklich (oder auch nicht ?) wir damit werden. ?

Da ich kein Foto von dem Handy zur Hand habe, kommt ein Bild von Lenny in die Vorschau ?

11. November 2017
von Petra
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Hmm hmm

Habe jetzt erstmal alles aktualisiert, was aktualisiert werden musste und dabei auch gleich die Frage gestellt, was ich denn nun mache mit dem Blog.

Oft denke ich mir „einfach platt machen“, aber warum? Hin und wieder packt es mich ja doch noch und ich muss zu irgendwas meinen Senf abgeben (außer auf FB) :pfeiff:

Ich habe jetzt mal ein ganz neues Theme ausprobiert, etwas das mal alles andere als 08/15 ist. Klar, man muss erstmal schauen wo man hier was findet und ein bisschen wühlen, aber das macht ja nichts. Zumindest der 1. Eindruck schaut gut aus :-)

Ich sollte echt wieder mehr bloggen um meine Gedanken zu ordnen, da hilft schreiben wirklich. Aber die Zeit….. ach je, die Zeit…. :jaja:

Eigentlich ja auch nur eine faule Ausrede…. mal ehrlich, ich habe die App auf dem Handy für WP und anstatt da dann mein Bubbles-Spiel zu machen, könnte ich auch genauso gut hier absabbeln und die übrig gebliebenen Blogger mal wieder besuchen gehen um auch dort meinen Senf abzugeben.  Aber nöööö, statt dessen nur „mimimi“ :oops:

Na ja, der Blog bleibt jedenfalls wo er ist und alles andere lassen wir dann mal so laufen ;-)

16. Oktober 2017
von Petra
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Socken

Tolle Überschrift, nicht wahr? ?

Aber mal ehrlich, Socken sind irgendwie unsichtbar. Damit meine ich nicht die verschollenen in der Waschmaschine, sondern irgendwie generell.

Die meisten Menschen tragen Socken und doch sieht man keine Werbung dafür, kein „Kauftipp“, welche wirklich bequem sind. Nichts! Nada! Völliges totschweigen! ?

Darüber reden tun wir nur wenn sie in der Waschmaschine verschwinden wie im Bermudadreieck oder sich beim Laufen selbstständig machen und sich so schön unter den Zehen zusammenballen. 

Auch man selbst denkt selten über Socken nach, bzw. vergisst man immer wieder diese zu kaufen. Sie werden geschunden bis sie die ersten Löcher haben oder so dünn geworden sind, dass man die Haut darunter sieht. Eigentlich macht man sich da nicht wirklich Gedanken drüber, dabei sind sie doch sehr wichtig und wenn sie nicht ordentlich sitzen, können sie einen wahnsinnig machen. Es ist aber wohl das wahrscheinlich wenigste interessante Kleidungsstück.

Ich habe keine Ahnung warum das so ist ?

Wie ich auf das Thema komme? Nun, ich habe am Samstag mal wieder bei tk-Maxx zugeschlagen und zwar bei meinen (mittlerweile) Lieblingssocken! Gleich 7 Paar Happy Socks ? und dabei fiel es mir halt auf.

Wer also ein paar richtig gute Socken sucht, dem empfehle ich Happy Socks ?

15. Oktober 2017
von Petra
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Leb wohl mein Freund 

Kurz nach meinem letzten Artikel hier, mussten wir Stewie einschläfern lassen. Erst hatte er sich einfach nur die Pfote verbrannt, aber scheinbar tickte da schon seine Leber nicht mehr so ganz richtig. Die Medis für die Pfote haben ihr dann wohl den Rest gegeben, jedenfalls war es schon viel zu spät als wir bemerkten, dass da etwas ganz böse schief lief. Konkreter – wir merkten es erst, als er plötzlich lief wie ein Turnierpfert (neurologische Störungen). Seine Überlebenschance stand da nur noch bei ca. 10% und das war einfach zu wenig. Wir entschieden uns daher, ihn zu erlösen. Wir sind dankbar für die Jahre die wir mit ihm hatten und das es mehr Jahre waren, als wir aufgrund seines HCMs überhaupt zu hoffen gewagt hatten. Aber er hinterlässt hier eine sehr große Lücke, denn er war schon ein besonderer Kuschelkater. Im Nachhinein fragt man sich immer, ob man ihn nicht hätte Retten können – mir war ja aufgefallen, dass er nicht mehr so gefressen hat, aber ich schob das auf den Stress wegen dem ständigen Fahren zum Verbandswechsel und danach einfach noch das „verarbeiten“ dieser Tortour. Ja, ich hatte manchmal das Gefühl, dass etwas nicht stimmte, aber dann war er wieder ganz normal und ich dachte, ich wäre einfach nur paranoid. Heute weiß ich es besser :-(

Wir haben ihn einäschern lassen und die Urne steht nun bei uns im Wohnzimmer, so dass er immer auch irgendwie da ist. Der Schock hat sich mittlerweile gelegt, Lenny wird immer verschmuster und ich habe mir als Erinnerung an den „Dicken“ ein Tattoo machen lassen. Stiefmütterchen deshalb, weil es a) mit einer schönen Erinnerung an Stewie verbunden ist (als er uns den Blumentopf fast kahl gefressen hat) und b) weil man zu Stiefmütterchen auch „Katzengesicht“ sagt. Ich finde es passt perfekt :-)

Ein großer Trost war ein Traum in der 2. Nacht. Ich sah Stewie neben meinen Eltern ganz stolz und so wunderschön laufen und mein Dad sagte nur „Wir bringen ihn jetzt nach Hause“ ❤️

10. Juni 2017
von Petra
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Die Duftprobe…

Wer kennt nicht diese netten Parfumproben, die man in Parfümerien gratis dazu bekommt wenn man dort etwas einkauft?!

Richtig, die meisten kennen es. Oftmals reinste Stinkbomben, wenn die eigene Haut den leckeren Duft in stinkende Plörre verwandelt – jedenfalls bei mir ?

Ich erinnere mich an Hugo Boss Deep Red. Oh was roch das bei einer Kollegin toll und wie schön, dass ich eine Probe davon hatte….. tja, bis der Duft mit meiner Haut in Kontakt kam *arg*

Aber darum geht es eigentlich nicht….. es geht um die Proben, die so richtig toll sind. Ein wunderbarer Duft auf der Haut, so dass man am liebsten ständig am eigenem Handgelenk schnüffeln würde ?

Dumm nur, wenn man wie ich nach dem versprühen das kleine Glasröhrchen wegwirft – Halbschlaf, Hektik etc., ihr kennt das?! Noch blöder wenn es einem erst Tage später dämmert, dass man sich doch das Röhrchen aus dem Müll kramen wollte um aufzuschreiben wie der heißt. Und als Sahnehäubchen obendrauf ist der Müll natürlich längst nicht mehr da.

Also gerät es wieder in Vergessenheit und beim nächsten Besuch einer Parfümerie denkt man natürlich auch nicht mehr daran.

So war ich heute also beim großen D um nach einem neuen Duft zu suchen. Irgendwann wird einem das Lieblingsparfum auch zu mau und man will einfach mal was anderes. Ich schwankte zwischen Kenzo und Moshino, doch meinem Mann gefiel das Moshino besser und so nahm ich das.

Bevor es wieder heimwärts ging, noch gemütlich einen Kaffee im Bistro und da viel es mir wieder ein! Dieser Wahnsinnsduft! Der müsste doch zu finden sein und ich glaubte mich sogar erinnern zu können, dass dieser von Poison gewesen sein müsste. 

Also zack zurück zu D und gezielt Poisen Girl aus dem Regal gefischt. Ein kleiner Sprüher reichte aus um zu wissen „das ist es!“ Ab zur Kasse und Moshino gegen Poisen umgetauscht ?

Es ist wohl das 1. Mal, dass ich wirklich durch eine Probe ein bestimmtes Parfum nicht nur wiedergefunden, sondern auch gekauft habe.

Happy End……. ?